Schoeps Colette Mikrofon

Schoeps Colette CMC 6 + MK4 + MK41 Flexi-Set

Preis in EUR ( exkl. MWst ) pro Tag: € 70,- / pro Woche € 350,-

Die Königsklasse der Mikrofone, bestehend aus dem Schoeps MK4 mit Nierencharakteristik, dem Schoeps MK41, einer Superniere mit hoher Richtwirkung und sehr natürlicher Klangfarbe, und dem Schoeps CMC 6, einem verzerrungsarmen Vorverstärker.

Schoeps MK 4: Niere mit großer Frequenzunabhängigkeit der Richtwirkung, universell einsetzbar, bevorzugter Einsatz als Stützmikrofon im Orchester, für akustische Instrumente sowie im Konferenzbereich.

Schoeps MK 41: Superniere mit hoher Richtwirkung, bei tiefen und mittleren Frequenzen vergleichbar mit einem Richtrohr, natürliche Klangfarbe durch den konstanten Frequenzgang, der in allen Richtungen weitgehend gleich bleibt. Dies ist besonders wichtig für Aufnahmen in Innenräumen. Bevorzugter Einsatz: Aufahme von Dialog im Filmton sowie als Stütze im Orchester und auf der Opernbühne.

Schoeps CMC 6: Mikrofonvorverstärker mit komplett symmetrischer Signalführung. Die elektrischen Eigenschaften des CMC 6 setzen Maßstäbe in Bezug auf Verzerrungsarmut und Asymmetriedämpfung.

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Schoeps Colette – Bestandteile des Sets

Schoeps MK4

Das MK 4 ist ein klassisches Kleinmembranmikrofon mit einer einzigen Membran. Der transparente Klangcharakter und die Rückwärtsdämpfung ermöglicht eine sehr natürliche Aufzeichnung der Schallquelle. Das MK4 hat seit vielen Jahren den Ruf, auch in schwierigen Situationen ein universeller „Problemlöser“ zu sein. Essentiell ist, dass die seitlichen Schalleinlässe nicht verdeckt werden.

Die Richtwirkung bleibt auch bei unterschiedlichen Frequenzen gleich. Der Frequenzgang ist gleichmäßig, mit einem leichten Anstieg bei 10kHz, der Höhenverluste im Raum kompensiert.
Das Klangbild ist daher sowohl bei direkter als auch seitlicher Einsprache sowie für diffusen Schall im Raum (Nachhall) transparent. Der gleichmäßige Frequenzgang wird rein mechanisch und ohne elektrische Filter erreicht.

Die Dämpfung der MK 4 beträgt bei 90° Schalleinfall 6 dB, aus 180° 20 bis 30 dB. Diffus einfallender Schall wird um 4,8 dB schwächer wiedergegeben als frontal auftreffender.

  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 40 Hz – 26 kHz mit CMC 6 / CMR
  • Empfindlichkeit: -36,5 dB (V/Pa), 15 mV/Pa mit CMC 6
  • Ersatzgeräuschpegel (A-bewertet): 14 dB mit CMC 6
  • Ersatzgeräuschpegel (CCIR): 24 dB mit CMC 6
  • Geräuschpegelabstand (A-bewertet): 80 dB mit CMC 6
  • Grenzschalldruckpegel (THD < 0.5 %): 131 dB-SPL mit CMC 6
  • Länge: 22 mm
  • Durchmesser: 20 mm
  • Gewicht: 17 g

Schoeps MK41

Das MK 41 dämpft diffusen Schall wirksam und erzeugt dadurch einen trockenen, klaren Klang.
Sie ist außergewöhnlich frequenzunabhängig: Schall von der Seite und von hinten wird stark bedämpft, aber ohne Verfärbung aufgenommen. Diese Eigenschaft macht die MK/CCM 41 zu einem internationalen Standard für Innenaufnahmen beim Filmton.

Die Anfälligkeit der MK 41 gegen akustische Rückkopplung ist geringer als bei jedem anderen SCHOEPS-Kapseltyp, sofern ein Lautsprecher nicht unmittelbar von hinten einstrahlt. Das Minimum der Empfindlichkeit erreicht die Superniere bei ca. 125° Einfallswinkel.

Die Richtwirkung ist frequenzunabhängig, so dass auch schräg einfallender und diffuser Schall verfärbungsfrei und deshalb natürlich übertragen wird. Das ist ein
echter Vorteil gegenüber Richtrohren, deren Richtwirkung erst bei höheren Frequenzen nennenswert über der der Superniere liegt und deren Frequenzgang und somit Klang von der Einfallsrichtung abhängen.

Deshalb bietet die MK 41 in vielen Fällen eine interessante Alternative zum Richtrohr, auch wenn die geringen Abmessungen die hohe Richtwirkung nicht gleich vermuten lassen. Als Kapsel ohne Richtrohrelement kommt die MK 41 außerdem näher an die Schallquelle heran.

  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Übertragungsbereich: 40 Hz – 26 kHz mit CMC 6 / CMR
  • Empfindlichkeit: -36 dB (V/Pa), 16 mV/Pa mit CMC 6
  • Ersatzgeräuschpegel (A-bewertet): 14 dB mit CMC 6
  • Ersatzgeräuschpegel (CCIR): 23 dB mit CMC 6
  • Geräuschpegelabstand (A-bewertet): 80 dB mit CMC 6
  • Grenzschalldruckpegel (THD < 0.5 %): 131 dB-SPL mit CMC 6
  • Länge: 22 mm
  • Durchmesser: 20 mm
  • Gewicht: 17 g

Schoeps CMC 6

  • konstanter Frequenzgang
  • sehr geringe Verzerrungen
  • für den Betrieb an 12 V- oder 48 V-Phantomspeisung
  • komplett symmetrische Signalführung, besonders niederohmiger Ausgang
  • hohe Unterdrückung von Störungen auf das Mikrofonkabel
  • sicher gegen HF-Einstreuungen mit „RFI Shield“
  • Betrieb auch an sehr langen Kabeln möglich
  • zuverlässiger Betrieb auch bei schwacher Phantomspeisung
  • symmetrische, übertrager- und kondensatorfreie Ausgangsstufe im A-Betrieb
  • oberhalb 20 kHz ist das Signal zum Schutz vor Störungen im Ultraschallbereich gedämpft, welche z. B. durch den Ultraschall-Autofokus einer Filmkamera auftreten können
  • Übertragungsbereich: 20 Hz – 20 kHz
  • Maximale Ausgangsspannung: 1 V (0 dBV) bei 1 kΩ Last
  • Grenzschalldruckpegel (THD < 0.5 %): mit MK 4: 131 dB-SPL (P48, P12)
  • Low Cut Filter: 20 Hz, 12 dB/Okt.
  • Kleinste empfohlene Lastimpedanz: 1 kΩ
  • Ausgangsimpedanz: 42 Ω
  • Maximale Kabellänge: > 400m
  • Spannungsversorgung / Zulässiger Bereich: P48 / 20-52 V oder P12 / 10-13 V
  • Stromaufnahme: 4 mA (P48) oder 8 mA (P12)
  • Gleichtaktunterdrückung der Ausgänge (CMRR) (bei 1 kHz): > 55 dB
  • Ausgang: XLR-3M, analog, 1 Kanal
  • Länge: 116 mm
  • Durchmesser: 20 mm
  • Gewicht: 60 g

Schoeps Colette – Geschichte

  • 1973 kommen CMC 5 (P48), CMC 4 (T12) und CMC 3 (P12) auf den Markt; CMC 3 und CMC 5 waren identisch bis auf einen Widerstand.
  • 1974 erstes OEM Modell für Studer: SKM 5. Dieser war einfach ein CMC 5 in einem mit “Studer” gravierten Gehäuse.
  • 1985 OEM Produkt für Strässer: CM 90. Dieser war wie ein CMC 3 oder CMC 5 mit anderer Gravur, ausgelegt für P24 Speisung.
  • 1990 erster Prototyp des CMC 6
  • 1991 Markteinführung des CMC 6, diskret bestückt, Gravur am XLR Fuß, längeres Rohr als der CMC 5, der Gravurring entfällt, erstmals variable Phantomspeisung P12 oder P48 mit großer Toleranz gegenüber (ungenormten) Zwischenwerten
  • 1997 kleine Änderungen der Elektronik
  • 2007 neues Platinenlayout, teilweise in SMD, FET und Endstufe weiterhin diskret bestückt
  • 2008 Einführung der Lasergravur
  • 2009 verbesserter HF-Schutz des CMC 6 ab ca. #34000 (“RFI” Upgrade), erkennbar am Goldplättchen im XLR
  • 2012 Überarbeitung der P12/P48 Umschaltung des CMC 6
  • 2013 verstärkte Schutzdioden gegen Überspannungspulse (statische Entladungen) beim CMC 6
  • 2015 mechanisch stabilere Adaptierung der Leiterplatte am XLR-Fuß